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Meine Meinung über den Satanismus

Den Satanismus als Lebensart sehe ich als die Krönung der Philosophie, doch Crowley, LaVey und all die anderen widersprechen sich selbst, wenn sie Mottos wie "Tu was du willst" usw. verbreiten und dann Hierarchien aufbauen, Rituale vorschreiben und und und.... Sie nennen sich die Bosse oder Anführer, und merken dabei nicht, dass andere "Satanisten" doch dann wieder nur deren Diener sind. Das finde ich einfach nur falsch!! Ich plädiere für "Freestyle-Satanismus". Da gibt es keine Rangordnung oder Anpassungen. Jeder ist sich selbst der nächste und du musst nur die anderen unter bzw. neben dir sehen - aber nichts über dir! Du bist dein eigener Gott und dein eigener Satan! Schau dir doch nur mal all die Leute an, die Christen sind und deshalb selbst an Satan glauben, aber so jemanden wie mich nur wegen meines ''merkwürdigen Aussehens'' als Satanistin einstufen, obwohl ich doch gar nicht an diesen christlichen Satan glaube! Das sind doch die wahren Satanisten, denn Glaube ist der erste Schritt zur Anbetung und sie sind die jenigen die glauben. Deshalb rate ich dir: Wechsel die Seite! Von der "Diener" -Seite auf die "Herrscher" -Seite. Man braucht eben etwas von dem gewissen Intellekt, der die "Übermenschen", wie Nietzsche sie nennen würde, vom Volk abhebt. Das hat nichts mit Wissen zu tun, sondern mit Erkenntnis. Mach dir mal Gedanken darüber und leg die vorgetäuschte Zufriedenheit ab! Satanismus ist nur ein Wort für diese Lebenseinstellung, das ist mein Standpunkt. Du kannst es nennen wie du willst. Nietzsche war der erste mir bekannte moderne "Satanist" . Wer mich noch nicht verstanden hat gehört zu dem großen Teil der Bevölkerung, den Nietzsche "das Volk" nennt...

PS: Mit diesem Text möchte ich dir nicht etwa sagen, dass du jetzt alles und jeden hassen sollst. Ich meine nur, dass es sich nur lohnt Dinge zu tun, die DU ganz allein für richtig hälst. Du sollst dir über deine Handlungen im Klaren sein und nicht auf die Meinung anderer oder gar Religionen hören. So etwas führt nur zu Unzufriedenheit!




Wer/Was ist für mich Satan?


Satan ist keineswegs ein reales Wesen, sondern eine dunkle, unerforschte Kraft in der Natur, die den freien Geist und den lebendigen, kreativen Ausdruck des Selbst repräsentiert. Satan ist ein Prinzip, ein Symbol für die individuelle Vergöttlichung, die alles Bestehende in Frage stellt und dem Glauben den Zweifel entgegenstellt. Diese Kraft wurde in allen Zeiten mit verschiedenen Namen benannt, für den Satanisten ist dies die Schwarze Flamme.


 

Wer/Was ist für mich Gott?

Gott ist für mich einfach nur die erlogene Antwort auf eine Frage, die kein noch so intelligenter Mensch auf dieser Welt beantworten kann. Der Mensch ist von Natur aus neugierig, und will auf jede von ihm gestellte Frage eine Antwort bekommen; doch sobalt es niemanden gibt, der ihm seine Fragen beantworten kann, erfindet er sie einfach selbst und lässt seiner Fantasie damit freien Lauf. So entstand Gott. Er ist nur die Illusion eines nicht denkenden Menschens, der somit seine eigene Zufriedenheit erlangt. Der denkende Mensch aber weiß, dass Gott nicht die Antwort auf Existenz sein kann, weil somit nicht er von Gott erschaffen sein würde, sondern Gott von ihm...






Die Arten von Satanisten

Da gibt es erstens den Satano-Poser, der sich unheimlich evil und cool vorkommt, mit einem umgedrehten Kreuz aufzutreten und bei jeder Gelegenheit das Zeichen der "Hörner" mit der linken Hand zu machen. Diese sind eher uninteressant. Dann gibt es den militanten Satanisten, das sind solche hirnverbrannten Gestalten, die alles, was für sie zu "normal" aussieht gleich eliminieren wollen. Dieses Gewürm ist einfach schwachsinnig. Drittens hätten wir dann den Brutalo-Satanisten. Dieser findet es geil, wenn er für seine Rituale Tiere (die armen Tiere...) opfert, die ja für die Scheiße, die in der Welt abgeht, eh nichts können. Diese Leute sollte man einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen. Und viertens gibt es Leute, für die der Satanismus in diesem Zusammenhang für Dynamik, Selbstverwirklichung, Schaffung einer eigenen Weltanschauung, das Einrichten des eigenen Lebens nach den eigenen Grundsätzen, Wünschen und Idealen steht. Das sind wohl die vernünftigsten Satanisten...

(Quelle: "Die jungen Satanisten" von Bernd Harder)

Übrigens: Durch die Verbreitung und Aufrechterhaltung der christlichen Lehre sind mehr Menschen ums Leben gekommen als in beiden Weltkriegen zusammen (!)...

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